Torscha. Eine volksdeutsche Siedlung in der Jugoslawischen Batschka

Auszüge aus dem Buch von Emma Barkmann, herausgegeben 1942 ( Verlag Dr. Emil Eberling, Berlin)

a) Die Ansiedlung unter Joseph II

Nach dem Tode Maria Theresias wurde im Jahre 1784 die Besiedelung der Batschka von ihrem Sohn Joseph II. wieder aufgenommen. Die zentralistische Politik des Kaisers, der aus Österreich im Sinne des aufgeklärten Absolutismus einen einheitlichen Staat schaffen wollte ( Einführung der deutschen Amtssprache 1784) und der seine Zentralisationsbestrebungen auch auf Ungarn ausdehnte ( 1785 Aufhebung der Autonomie des ungarischen Komitates), wirkte sich auch in seiner Ansiedelungspolitik aus. Erst die in Ungarn durchgeführte Verwaltungsreform, die die Durchführung der von der Wiener Zentrale kommenden Anweisungen gewährleistete, ermöglichte die unter Joseph II. durchgeführte Massenansiedlung in der Batschka. Während die Impopulationspolitik des Kaisers vieles mit der spättheresianischen Ansiedlung gemeinsam hatte, entsprach sie in ihrer physiokratisch bedingten Zielsetzung - nach der der Wohlstand eines Landes auf seinem Besitz an Grund und Boden und dessen Erschließung durch den Ackerbau beruhte - eher der frühtheresianischen Kolonisation. Zur schnelleren Urbarmachung des Landes und der damit verbundenen erhöhten Urproduktion wurden auch in dieser Epoche in der Batschka Madjaren und Slawen ( etwa 40 %) und deutscher Siedlernachwuchs ( etwa 60 %) aus dem Inland eingesetzt. Da die Zahl der angesiedelten Inländer aber bei weitem nicht zur Besiedelung ausreichte, schritt der Kaiser auch zur Anwerbung von Ausländern , so daß am Ende dieser Epoche die Kolonisten etwa zu gleichen Teilen aus In- und Ausländern bestanden. Im größten Gegensatz zu seiner Mutter trat Joseph dadurch, daß er getreu seiner toleranten Haltung gegenüber religiösen Fragen, die ihn schon zum Erlaß des Toleranzedikts ( 1781) veranlaßt hatte, deutsche, ungarische und slowakische Siedler der evangelischen und reformierten Konfession den Katholiken und Prawoslawen vorzog, weil er sie für geeignetere Kolonisten hielt.

Von den drei Ansiedlungsmöglichkeiten der zugewanderten deutschen Kolonisten wurde die erste, die Verwendung von Kolonisten zur Auffüllung und Vergrößerung schon vorhandener Dörfer, unter Joseph II. verhältnismäßig selten angewandt, weil dasselbe Ziel durch de Siedlernachwuchs des Dorfes selbst in verhältnismäßig kurzer Zeit erreicht werden konnte. Besonders häufig dagegen ließ der Kaiser in oder neben serbischen Dörfern deutsche Ansiedler ansetzen, die er mit einem Teil des den Serben bei der Gründung ihrer Siedlungen wegen ihrer extensiven Wirtschaftsführung überreichlich zugewiesenen Weidelanden ausstattete. Diese aus den am intensivesten bewirtschafteten deutschen Gebieten stammenden Siedler sollten gleichzeitig erzieherisch auf die ältere slawische Bevölkerung einwirken; die deutschen Bauernwirtschaften sollten ihnen als Vorbild dienen und sie zur Aufgabe ihrer extensiven Wirtschaftsweise bestimmen. So sah Joseph II. in der Gemengtlage der slawischen und deutschen Betriebe seinem Hauptziel - der Intensivierung der Landwirtschaft - am besten gedient, denn, "die Absicht Joseph II. war nicht, deutsche Siedlungsgebiete zu schaffen, sondern deutschen Kulturdünger in den unentwickelten Teilen seiner Monarchie zu verstreuen" . daß dieser Versuch in der Regel scheiterte, lag neben den gegensätzlichen Wirtschaftsmethoden hauptsächlich an der zu großen völkischen Verschiedenheit, die zu ständigen Reibereien, ja in den meisten Fällen zur Separierung führen mußte.

Außer dieser Einsiedlung deutscher Kolonisten in ältere slawische Gemeinden wurden auch noch auf unbebauten Ländereien deutsche Dörfer aus wilder Wurzel gegründet. Diese josephinischen Dorfanlagen entstanden zur Hauptsache im Innern des Südbatschkaer Unterlandes. Die erste dieser Gründungen war im Jahre 1784 Torschau ( Torscha) , eine Siedlung hauptsächlich aus Westdeutschland stammender reformierter und evangelischer Kolonisten. 1785 wurde dann das überwiegend lutherische Tscherwenka angelegt; 1786 entstanden die ebenfalls lutherischen Ortschaften Kleinker, Bulkes und Yarak. Zu diesen im Batschkaer Unterland gelegenen Siedlungen kam dann noch das auf dem Oberland errichtete Sekitsch hinzu.

Auch Josef II. holte seine Ansiedler aus den Kleinstaaten Westdeutschlands, jedoch vorzugsweise aus den protestantischen Gebieten des schwäbischen und oberrheinischen Reichskreises. Die Anwerbung hatte der Kaiser seinen Residenten in Frankfurt und im kurtrierischen Koblenz sowie seinen Beamten im vorderösterreichischen Rottenburg am Neckar übertragen. In der Gegend von Frankfurt und im ganzen oberrheinischen Kreis wurde das berühmte josephinische Ansiedlungspatent" vom 21. Sept. 1782 durch den kaiserlichen Gesandten Röthlein bekannt gegeben, der die Ansiedlungsbedingungen in mehreren westdeutschen Zeitungen veröffentlichen ließ.

Die Wirkung dieses Patentes muß ungeheuer groß gewesen sein, denn schon nach kurzer Zeit sahen sich die Landesregierungen genötigt, durch allerhand Maßnahmen eine zu starke Abwanderung aus ihren Gebieten zu verhindern. Sicher hat viel die den Kolonisten zugesagte Religionsfreiheit mitgesprochen sowie die im Sinne der Aufklärung vom Monarchen eingeschlagene Bauernpolitik, deren sichtbarster Ausdruck die Aufhebung der Leibeigenschaft war. Die bestimmenden Faktoren werden aber ganz entschieden die schlechten wirtschaftlichen und unsicheren politischen Verhältnisse in den überbevölkerten Gebieten gewesen sein. Das Land konnte nicht so viele Menschen ernähren, und so sahen die überzähligen Söhne der Familien in dem Patent eine günstige Gelegenheit, ihre wirtschaftliche Lage zu verbessern. Die unsicheren politischen Verhältnisse waren eine Folge der ständigen Bedrohungen und Beunruhigungen durch Frankreich, das sich den Rhein als natürliche Grenze seines Reiches sichern wollte.

Angeworben wurden nicht nur Bauern, sondern auch Handwerker. Die von Joseph II. versprochenen Vergünstigungen setzten erst in Wien ein. In der österreichischen Hauptstadt erhielt jede Person, nachdem sie in das Ansiedlungsprotokoll aufgenommen worden war, einen Ansiedlerpaß und zwei Gulden Reisespesen. In Ofen, der nächsten Station, wurde wiederum ein Gulden Reisegeld ausgezahlt und auf jedem Paß vermerkt, in welchem Teil Ungarns der Kolonist mit seiner Familie angesetzt werden sollte. Die für die Batschka bestimmten Ansiedler mußten sich in Sombor melden, wo einem von 1783 - 89 bestehenden Rent- und Bauamt neben der Verantwortung für die Anlage der Dörfer und der Überwachung des Hausbaues auch die richtige Zuteilung der den Kolonisten zustehenden Vergünstigungen oblag. Auf dem Rentamt in Sombor wurde jedem Siedler wiederum ein Gulden, jedem Familienvater aber gegen Rückgabe des Ansiedlungs- und Reisepasses ein numeriertes Ansiedlungsbuch ausgehändigt, in das die Zahl der Familienmitglieder unter genauer Angabe der zur Familie gehörigen Personen über und unter zehn Jahren eingetragen worden war. Dieses Buch, in das alle jeweils für einen Monat ausgelieferten Vergünstigungen eingetragen wurden, diente zur Kontrolle. An staatlicher Unterstützung ( in dem Punkt 6 des Ansiedlungspatentes hatte der Kaiser sich verpflichtet, für den Unterhalt einer jeden Kolonistenfamilie zu sorgen bis sie sich selbst ernähren konnte) stand jedem " großen Kopf" ( d.h. Personen über 10 Jahren) pro Tag 1 Halbe Mehl und 2 kr., einem " kleinen Kopf" dagegen nur 1 kr. und 1 Seidel Mehl zu. Außer der Unterstützung in Geld und der Verpflegung erhielt jede Siedlerfamilie, die in älteren Ortschaften einquartiert worden war, bis sie in die für sie bestimmten Dörfer übersiedeln konnte, noch etwas Stroh, Holz und Essig sowie eine Kuh oder vierzehn Gulden und Haus- und Wirtschaftsgeräte.

Als Beispiel für die Anlage eines Kolonistendorfes der josephinischen Zeit möchte ich aus naheliegenden Gründen die von Torscha anführen.

Nachdem im Frühjahr 1784 der aus 250 Hausplätzen bestehende Kameralort Torscha vermessen und die Gassen sowie die 50 Klafter langen und 15 Klafter breiten Hausplätze mit einem Pflug umrissen worden waren, wurde sofort mit dem Bau der rohrgedeckten Kolonistenhäuser begonnen, für deren sich jeweils auf 200 Fl. belaufenden Baukosten der Staat aufkam. Die Verteilung der Bauplätze erfolgte nach der Nummer des im Besitze eines jeden Familienoberhauptes befindlichen Ansiedlungsbuches. So wurde dem Kolonisten mit dem Ansiedlungsbuch Nr. 1 auch der Hausplatz Nr. 1 zugewiesen.

Nichts könnte wohl den zwischen der josephinischen und spättheresianischen Ansiedlungsmethode bestehenden Gegensatz deutlicher machen als die Höhe der staatlichen Zuschüsse und ihre Verwendung. Während in der theresianischen Epoche die Ansiedlung hauptsächlich von den Kolonisten selbst bestritten werden mußte, wurde die josephinische Massenansiedlung in großzügigster Weise vom Staat finanziert. Mit Ausnahme des Saatgutes, das nach der Ernte zurückerstattet werden mußte, waren alle staatlichen Aufwendungen - die sich bei einer Bauernfamilie auf 400 - 500 fl. beliefen - ein Geschenk des Staates an die Ansiedler. Daß unter diesen günstigen Umständen die Siedler schneller vorankommen konnten als unter Maria Theresia, braucht wohl nicht erwähnt zu werden.

Die nachjosephinische Epoche

Nach Abschluß der josephinischen Ansiedlung ( 1787 ) ist in der Batschka die ständige Zunahme des in den Händen Volksdeutscher befindlichen Grundbesitzes hauptsächlich auf die Ausbreitung der Siedler zurückzuführen, die für ihre zahllosen Nachkommen Grund und Boden erwarben. Dieser Landhunger der Deutschen, der noch zu Anfang des 19. Jahrhunderts für die Entstehung einiger deutscher Siedlungen verantwortlich zu machen ist ( wie das etwa nahe an der Donau gelegene Tscheb - seit 1803; Deutschbaja/Rigitza - seit 1801; Kunbaja - seit 1817), führte durch das langsame Sicheinkaufen der sogen. " Schwaben" in nichtdeutsche Dörfer zu einer beträchtlichen, ja u.U. sogar absoluten deutschen Mehrheit in den betreffenden Ortschaften.

Der gegen Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur den madjarischen Bauern sondern auch dem deutschen Siedlernachwuchs zugutekommenden neuen Siedlungspolitik der Ungarn war die Entstehung von Dörfern zuzuschreiben, in denen - mit Ausnahme des rein deutschen Weckerledorf ( 1885) - neben madjarischen Bauern auch landloser deutscher Siedlernachwuchs angesetzt wurde ( z.B. in dem 1884 gegründeten Neudorf/Budisawa). Ein Drittel der Bevölkerung des in den achtziger Jahren entstandenen Rem war deutscher Volkszugehörigkeit.

b) Das Dorf

Die 1784 gegründete Gemeinde Torscha ist eine deutsche Siedlung, die in dem früher ungarischen Gebiet liegt, das nach dem unglücklichen Verlauf des Weltkrieges an Jugoslawien abgetreten werden mußte. In dem dichtbesiedelten Teil des Batschka, der im Westen und Süden von der Donau, im Osten von der Theiß und im Norden von dem Franzenskanal - dem heutigen König-Peter-Kanal) umschlossen wird, liegen die von den Angehörigen verschiedener Nationalitäten bewohnten Dörfer in Würfelung. So besteht in der östlich von Torscha liegenden Nachbargemeinde Kucura der größte Teil der Bevölkerung aus Ruthenen, während Desp. Sv. Ivan fast ausschließlich von Serben und Pivnice von Slowaken bewohnt wird.

c Die Siedlungsform

Bei der Gründung bestand das Dorf aus sechs sich rechtwinklig schneidenden Gassen, an denen die 15 Klafter breiten und 50 Klafter tiefen Hausplätze lagen. Die Straßen, drei Lang- und drei Kreuzgassen sind genau nach dem Stand der Sonne ausgerichtet worden; und zwar verlaufen die Langgassen von Norden nach Süden, während die Kreuzgassen in westöstlicher Richtung liegen. Diese schachbrettartige Anlage mit Betonung der mittleren Längsachse, der sogen. Hauptgasse, die etwa 46 Meter breit ist, während die anderen Straßen alle eine Breite von 22 Metern haben, ist bis auf den heutigen Tag fast unverändert beibehalten worden.

Die Gehöfte der Ansiedler wurden alle in einer Größe und Ausführung hergestellt. Das mit Rohr gedeckte Kolonistenhaus bestand aus einer Stube, einer Küche, einer Kammer und einem Stall, der dem Haus der Handwerker fehlte. Die geweißten Wände waren aus Lehm gestampft. Sogar die Gebäude für den Pfarrer, den Lehrer und das Haus des Notars, das gleichzeitig das fehlende Gemeindehaus ersetzen mußte, sowie das Bethaus gehörten diesem Haustyp an. Zum Unterschied zu den anderen Kolonistenhäusern bestand die alte Kirche nur aus einem einzigen Raum, der bis zum Rohrdach frei war.

Bei der Verteilung der Hausplätze wurde keine Rücksicht auf die Konfession oder Profession der Kolonisten genommen. Man siedelte Handwerker und Bauern, Angehörige des reformierten und evangelischen Glaubens bunt durcheinander an. Zur Richtschnur diente nur ihr Herkunftsland. So wurden in der Pfälzergasse

möglichst die Zuwanderer aus der Pfalz angesiedelt und in der Zweibrückergasse die Ankömmlinge aus diesem Gebiet. Da im Laufe der Zeit doch der eine oder andere Hausplatz seinen Besitzer gewechselt hat, haben sich die Verhältnisse so verschoben, daß man heute von dem Namen der Gasse keinen Rückschluß mehr auf das Herkunftsgebiet seiner Anwohner ziehen kann.

Obgleich die Siedlung kein eigentliches Zentrum in Form eines Marktplatzes besitzt, so hat man doch sofort bei der Anlage der Gemeinde die Straßenkreuzung der Hauptlang-und der mittleren Kreuzgasse zum natürlichen Mittelpunkt des Dorfes bestimmt. Hier standen in der Hauptgasse die Pfarrhäuser und das Notarhaus, in dem auch bis zum Jahre 1859, de3m Baujahr des neben dem Notarhaus gelegenen Gemeindehauses, die Amtsräume der Gemeinde untergebracht waren, während das alte Bethaus dicht daneben in der mittleren Querstraße, der Pfälzergasse, lag. Der Platz, an dem sich die von der Kameralherrschaft erbaute Schule befand, ist heute nicht mehr festzustellen, da die Protokolle aus jener Zeit fehlen. Die erste Schule wurde im Jahre 1800 von der evangelischen Kirchengemeinde in der Hauptgasse nahe der Pfälzergasse errichtet und die erste reformierte Schule ( 1802) dicht daneben an der mittleren Kreuzgasse. Das alte Bethaus wurde 1811 durch eine evangelische und eine reformierte Kirche ersetzt, die ebenfalls ihren Platz in der Hauptgasse erhielten.

Als die beiden Schulgebäude nicht mehr ausreichten, erbaute die evangelische Gemeinde 1846 ihre zweite Schule auf einem hinter ihrer Kirche liegenden Hausplatz in der Hauptkreuzgasse, während die zweite reformierte Schule 1854 auf dem neben ihrer Kirche gelegenen Eckgrundstück ( Hauptgasse und Pfälzergasse) entstand. Als letzter Schulbau kam im Jahre 1891 das Gebäude auf dem an der Hauptlanggasse und der Pfälzergasse gelegenen Grundstück hinzu.

Im Laufe der Zeit ist die Hauptgasse tatsächlich zur Hauptstraße dieser Dorfschaft geworden;denn in ihr konzentriert sich das politische, religiöse und wirtschaftliche Leben der Gemeinde. Dort stehen heute neben den kommunalen Gebäuden ( Gemeinde- und Notarhaus) die Gebäude der Kirchengemeinden ( die Kirchen, Pfarrhäuser, Schulen, sowie das in den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts erbaute katholische Bethaus). Hier befinden sich neben den behäbigen Gehöften und Villen der Bauern mehrere Gasthäuser und Geschäfte, sowie die Post ( 1865), die Apotheke ( 1873), die Sparkasse, das 1908 gegründete Waisenhaus, das Epidemiekrankenhaus ( 1913) das das fehlende Altersheim ersetzt und die Genossenschaftshäuser.

Neben der Hauptgasse ist zur wichtigsten Straße des Dorfes die mittlere Kreuzgasse geworden, und zwar der nach der Bahn führende Teil. Auf ihr findet zwischen der Hauptgasse und der ersten bzw. zweiten Langgasse der tägliche Korso statt. In dieser Straße liegen neben den Häusern der Bauern und Handwerker mehrere Gasthäuser, das 1939 erbaute " Kino" und verschiedene Läden. Auch die Kaufleute dieser Gasse sind bestrebt, sich möglichst nahe der Langgasse anzusiedeln, auf der zweimal in der Woche Markt abgehalten wird. An diesen Tagen decken die aus anderen Dörfern stammenden Händler ihren Bedarf an Waren in den nächsten Torschaer Geschäften.

AM südende des Dorfes wurde für die Kolonischen der große Friedhof angelegt, der sich noch heute an derselben Stelle befindet, nur beansprucht er heute einen weit größeren Raum. Unmittelbar daneben liegt der später entstandene " jüdische Friedhof " als Relikt einer Zeit, in der das jüdische Element in der Gemeinde durch seine Geschäftstüchtigkeit zu Wohlstand kommen konnte. Neben diesem Friedhofsgelände lag und liegt auch heute noch die Gemeindeweide.

Um die Jahrhundertwende entwickelte sich in der Nähe des Franz-Josefs-Kanals, des heutigen König-Alexander-Kanals, der sich am Südrand des Dorfes hinzieht, ein Industrieviertel. Für den Bau der Hanffabriken ist die in diesem Teil des Dorfes gebotene Röstmöglichkeit ausschlaggebend gewesen. Von den drei im Jahre 1938 in Betrieb befindlichen Hanffabriken stammt die älteste aus dem Jahre 1929. Die anderen beiden sind erst in den letzten Jahren erbaut worden. In dieser Gegend lag aber auch die älteste Hanffabrik, die 1898 entstand und erst durch den Weltkrieg stillgelegt werden mußte, sowie ihre Nachfolger, die inzwischen infolge des Preissturzes in den Jahren 1930 und 1931 wieder eingegangen sind. Außer diesen Fabriken stehen hier noch zwei Mühlen sowie die Zement-, Kunststein- und Natursteinindustrie aus dem Jahre 1921, die die Lage in der Nähe des Kanals wegen der günstigen und billigen Transportmöglichkeiten bevorzugten. In diesem Distrikt befindet sich auch das Elektrizitätswerk, das die Gemeinde mit Strom versorgt.

Unmittelbar an die Siedlung schlossen sich im Westen und Osten die Kukuruzgärten und Tretplätze der Ansiedler an. In den Kukuruzgärten wurden 1810-12 Weingärten angelegt, die auch heute noch an derselben Stelle liegen. Um das geschlossene Dorf mit seinen Kukuruz- bzw. Weingärten, den Tretplätzen der Gemeindeweide und dem Friedhofsgelände dehnt sich der Feldbesitz der Bewohner des Dorfes aus.

Den Kolonisten war für die ersten zehn Jahre eine STEUERFREIHEIT DURCH DAS ANSIEDLUNGSPATENT VON JOSEPH II. ZUGESICHERT WORDEN. IN DIESER ZEIT FIELEN ALLE ABGABEN AN DEN STAAT ODER DER GRUNDHERRSCHAFT FORT. NACH DIESEN FREIJAHREN MUßTEN DIE BAUERN DEN SOGEN. ZEHNTE VON ALLEN BODENERZEUGNISSEN ABGEBEN..

Dieser Zehnte ist aber nur als Ausdruck für Steuer in Naturalien zu verstehen, denn in Wirklichkeit war es nicht der zehnte Teil der Feldfrüchte, sondern weit mehr. Bei Getreide machten die Abgaben z.B. 2/7 aller Erträge aus.

DIE EINBEZIEHUNG DER STEUER GING WIE FOLGT VOR SICH.

Das abgemähte Getreide wurde auf halbe Kreuze zu je 9 Garben aufeinandergesetzt. Das Korn mußte draußen auf dem Felde bleiben, bis die Grundherrschaft die Kreuze durch einen von Panduren geleiteten Beamt zählen ließ. Darauf mußte der Bauer jedes 7. Kreuz aufladen und auf den herrschaftlichen Tretplatz fahren, wo es auf große Tristen aufgesetzt wurde. Dann erst konnte der Bauer seine eigene Ernte einfahren.

Die hohen Abgaben und die sich aus der Art ihrer einbeziehung ergebenden Mißstände veranlaßten viele Bauern in den 2. und 3. Jahrzehnt nach der Ansiedlung ihr Hab und Gut zu verkaufen und wieder fortzuziehen.

Nach RUSSLAND allein wanderten von 1794 - 1805 25 Familien mit 86 Personen aus. Von 1805 - 1807 folgten ihnen weitere 46 Familien und 153 Köpfen.

Liste der Ansiedler und ihter Herkunftsorte:

Name des Ansiedlers: Herkunftsort: Regierungsbezirk:
Adler, Johann Schmalkalden Kassel/Preussen
Adrian, Heinrich
Andres/Andräss, Filip Schwetzingen Mannheim/Baden
Anweiler, Heinrich
Appel/Apfel, Filip Kriegsfeld Kirchheimbolanden/Pfalz
Ball/Baal, Johann Dörrenbach Bergzabern/Pfalz
Bechthold, Karl, ev. Saarbrücken-Stadt
Beck, Friedrich Leimen Heidelberg/Baden
Becker, Abraham Beeden-Schwarzenbach
Beckmann, Jakob Nack/Alzey Rheinhessen
Bernhard, Konrad Rutsweiler Kusel/Pfalz
Bieber, Daniel Horschbach Homburg/Pfalz
Biermann, Christoph ev.ref.. Stahlberg Rockenhausen/Pfalz
Biermann, Joseph Mühlbach Homburg/Pfalz
Biermann, Wilh. Mühlbach Rockenhausen/Pfalz
Blenig, Georg Föckelberg Kusel/Pfalz
Blum, Johann Kriegsfeld Kirchheimbolanden/Pfalz
Blumenstock, Filip Walldorf/Wiesloch Heidelberg/Baden
Bock, Theobald Bosenbach Kusel/Pfalz
Belz, Filip Kirchheim Heidelberg/Baden
Borr/Boor, Christian Rehborn Rockenhausen/Pfalz
Brausch, Filip Schwetzingen Mannheim/Baden
Brausch,Peter Schwetzingen Mannheim/Baden
Brökel, Joh. Grabenstetten Urach/Württemberg
Burg, Heinr. Dannenfels Kirchheimbolanden/Pfalz
Burger, David Kriegsfeld Kirchheimbolanden
Christ, Heinr. Schweina Sachsen-Meiningen
Christmann, Michael Kollweiler Kusel/Pfalz
Daemsfelser, Peter
Dalheimer/Thalheimer, Filip Schauern Ludwigshafen/Pfalz
Dalheimer(Thalheimer, Karl Aschbach Kusel/Pfalz
Dauster, Andreas
Deck/Dech/Degg, Simon Niederkirchen Kaiserslautern/Pfalz
Degen, Wendel Eckelsheim Alzey/Rheinhessen
Dick, Andreas
Dilmann/Dielmann, Johann Mutterstadt Ludwigshafen/Pfalz
Ditz/Dietz/Diez, Salomon Gauersheim Kirchheimbolanden/Pfalz
Dubs, Georg
Eberle/Eberlein, Melchior Ruchheim Ludwigshafen/Pfalz
Ebhart, Filip Zweibrücken
Ehring/Ehringer, Joh. Dorndürkheim Worms/Rheinhessen
Einz, Jakob Niederlinxweiler St. Wendel
Eisel, Benedikt Ruchheim Ludwigshafen/Pfalz
Erin , Johann
Ermel, Johann Bischheim Kirchheimbolanden
Faust, Adam Mackenbach Homburg/Pfalz
Feix, Phil, Peter Idstein Wiesbaden/Preußen
Feller/Fäller Waldmohr Homburg/Pfalz
Filippi, Georg Daubach Kreuznach/Koblenz
Filippi(Ph), Heinr. Bärweiler Meisenheim
Fladung, Heinr. Schweina Sachsen-Meiningen
Fölbel/Völkel/Feibel, Gottf. Dürkheim Dürkheim
Frank, Johann Schwetzingen Mannheim/Baden
Frey, Jakob Walldorf Wiesloch/Baden
Fuchs, Nikolaus Weilerbach Kaiserslautern/Pfalz
Gabel, Johann Reichenbach Homburg/Pfalz
Geyer/Gayer, Valentin Niederwiesen Alzey/Rheinhessen
Göttel, Andreas Oberstaufenbach Kusel/Pfalz
Göttel, Filip Roßbach Kusel/Pfalz
Göttel,Nikolaus reformiert seit 1811 Föckelberg Kusel/Pfalz
Gottfried, Konrad Ruchheim Ludwigshafen/Pfalz
Gräser/Grösser, Nikel Roxheim Frankenthal/Pfalz
Grob/Krog, Abraham Nanzweiler Homburg/Pfalz
Gutwein, Ludwig Niederkirchen Kaiserslautern/Pfalz
Harig, Nickel Dirmingen Ottweiler/Trier
Hartmann, Johann Bedesbach Kusel/Pfalz
Hartmann, Nickel Bedesbach Kusel/Pfalz
Haselbach
Hauer, Florian Teutschneureut Karlsruhe/Baden
Hauer, Konrad Teutschneureut Karlsruhe/Baden
Hederich, Georg Bosenbach Kusel/Pfalz
Hedrich/Hederich, Jacob, ref. Lehrer
Heil,Filip Lauterecken Kusel/Pfalz
Herdi/Herdie, Filip Walldorf Heidelberg/Baden
Herrmann, Jakob Jeckendorf Meisenheim/Preußen
Herz, Peter Cronenberg Kusel/Pfalz
Hess, Adam Weichweiler Kusel/Pfalz
Hess, Heinr. Schornsheim Oppenheim/Rheinhessen
Hettesheimer, Peter Oberndorf Rockenhausen/Pfalz
Heumann, Michael Oberwiesen Kirchheimbolanden/Pfalz
Hoch, Filip Landstuhl Homburg/Pfalz
Hoffmann, Christian Wahnwegen Kusel/Pfalz
Hoffmann, Daniel Battweiler Zweibrücken/Pfalz
Hoffmann, Jakob Battweiler Zweibrücken
Holzdörffer, Heinr. Obersaulheim Oppenheim/Rheinhessen
Hoprat/Hobrat, Peter Roßbach Kusel/Pfalz
Huber, Heinr. Iggelheim Ludwigshafen/Pfalz
Jahn, Karl Bärtel Sachsen
Jahn, Kaspar
Juhn (Jung?), Valentin Kriegsfeld Kirchheimbolanden/Pfalz
Jung, Filip Nanzweiler Homburg/Pfalz
Jung, Jakob Matzenbach Homburg/Pfalz
Jung, Johann Köngernheim od. Alzey Oppenheim/Rheinhessen
Jung, Wenzel Edingen Mannheim/Baden
Kalnbach, Georg Grömbach Freudenstadt/Württemberg
Keisner, Adam Lautenbach Gebweiler/Elsaß
Ketner, Jakob Oftersheim Mannheim/Baden
Kinzinger, Kal Ratzenberg Glatz/Preuß.Schlesien
Kirschner, Kristian Schwetzingen Mannheim/Baden
Klaus, Jakob
Klein, Georg
Klein, Jakob Großkarlbach Frankenthal/Pfalz
Kieres, Jakob Jettenbach Kusel/Pfalz
Kniesel, Nikolaus Mettweiler St.Wendel/Trier
Knobloch, Michel Merxheim Meisenheim - Koblenz
Knörr/ Knerr, Martin Föckelberg Kusel/Pfalz
Konrad, Johann Lohnsfeld Rockenhausen/Pfalz
Korell, Anton Nack Alzey/Rheinhesen
Korell, Jakob Nack Alzey/Rheinhesen
Korell, Mathias Nack Alzey/Rheinhessen
Kräger/Kriecher/Krieger, Georg
Kreischler, Heinr.
Kühner, Heinr. Friesenheim Ludwigshafen/Pfalz
Küster, Gottfr.
Lamb, Friedr. Kriegsfeld Kirchheimbolanden/Pfalz
Lamb, Georg Kriegsfeld Kirchheimbolanden/Pfalz
Lamb, Konrad Obermoschel Rockenhausen/Pfalz
Laub, Friedr. Dürrenbach Gebweiler/Elsaß
Lenhard/Lenhart, Adam Mörsfeld Kirchheimbolanden/Pfalz
Lenhard/Lenhart, Johann Mörsfeld Kirchheimbolanden/Pfalz
Lenhard/Lenhart, Michael Mörsfeld Kirchheimbolanden
Lenz, Joh.Jakob Freilaubersheim Rheinhessen
Ley, Michael Dirmstein Frankenthal/Pfalz
Liewald, Johann Schweidnitz Preuß./Schlesien
Lonner, Josef
Machmer/Magumer, Nikolaus Freilaubersheim Rheinhessen
Matter, Michael Alteckendorf Straßburg/Elsaß
Maurer, Abraham Medard Meisenheim
Maurer, Peter Ranzweiler Rockenhausen/Pfalz
Mayer, Sebastian Theisbergstegen Kusel/Pfalz
Medel, Andreas
Metzger, Jakob Horschbach Homburg/Pfalz
Meyer, Friedrich Eybach Geislingen/Württemberg
Michel, Peter Edigheim Frankenthal/Pfalz
Micheli/Michaeli, Wilh.
Mühl v.d./Marx/Vondermühl, Nikolaus, Max Niederweiler Saarburg/Lothringen
Müller, Adam Krummenau Bernkastel/Trier
Müllerin, Luisa Markirch Rappoltsweiler/Elsaß
Nadich/Nadig, Martin Kriegsfeld Kirchheimbolanden/Pfalz
Nadich/Nadig, Peter Kriegsfeld Kirchheimbolanden/Pfalz
Neff, Michael Jeckenbach Meisenheim - Koblenz
Neubold, Daniel
Nickel, Heinrich
Pfaff, Filip Mörsfeld Kirchheimbolanden/Pfalz
Pfaff, Johann Eisenbach Kusel/Pfalz
Pfaff, Peter Mörsfeld Kirchheimbolanden/Pfalz
Pfaff, Theobald Eisenbach Kusel/Pfalz
Petri, Franz Niederweisen Alzey/Rheinhessen
Petri, Wilh. Niederweisen Alzey/Rheinhessen
Rech, Adam
Reitenbach, Michael Bärweiler Meisenheim
Reitz, Peter Krummenau Bernkastel/Trier
Riebel/Rübel, Michael Fockenberg Kaiserslautern/Pfalz
Ries/Riesz, Michael Kirrweiler Landau/Pfalz
Ring, Jakob Limbach Homburg/Pfalz
Rödel/Redel, Jakob
Römor/Römer, Adam Raschau b. Schwarzenberg Sachsen
Rohr, Johann Herrstein Birkenfeld
Roller, Georg Rodenbach Kaiserslautern/Pfalz
Roller, Matthias Rodenbach Kaiserslautern/Pfalz
Roos, Daniel Markirch Rappoltsweiler/Pfalz
Roos, Jakob Wendelsheim Alzey/Rheinhessen
Roos, Johann Köngersheim Oppenheim/Rheinhessen
Rudolf, Josef Bielefeld Minden/Westfalen
Schad, Eberhard Völklingen Saarbrücken
Schäfer, Georg Münsterappel Rockenhausen/Pfalz
Schäfer, Peter Kempfeld Bernkastel/Trier/Preuß.
Schaller, Friedr. Dresden Sachsen
Schaller, Josef Dresden Sachsen
Schatz, Theobald Büdesheim Bingen/Rheinhessen
Schell, Daniel Hinzweiler Kusel/Pfalz
Scheuer, Kaspar
Schick, Valentin Niederhilbersheim Bingen/Rheinhessen
Schlarb, Joh.Peter Schwarzerden/Baumholder St.Wendel/Trier
Schleger, Peter
Schmidt, Christian Niederweiler Saarburg/Lothringen
Schmidt, Daniel Bosenbach Kusel/Pfalz
Schmidt, Gottfr.
Schmoll, Friedr. Freilaubersheim Alzey/Rheinhessen
Schneider, Christoph Niedermoschel Rockenhausen/Pfalz
Schneider, Friedr. Kriegsfeld Kirchheimbolanden/Pfalz
Schneider, Heinr. Baumholder St. Wendel/Trier
Schneider, Jakob Niederwürzbach Ingbert/Pfalz
Schneider, Peter Baumholder St.Wendel/Trier
Schneider, Wilh. Frauenberg
Schwarz, Adolf
Schwebler, Joh.Georg Leimen Heidelberg/Baden
Seis/Seiss/Segs, Heinr. Bärweiler Meisenheim/Koblenz/Preuß.
Senft, Nikel Niederlinxweiler St.Wendel/Trier
Sies, Jakob
Simon, Jakob Baumholder St.Wendel/Trier
Sorg, Johann Kollweiler Kusel/Pfalz
Spengler, Peter Buhlenberg Birkenfeld
Spies, Johann Framersheim Alzey/Rheinhessen
Stein, Franz Medard Meisenheim/Koblenz/Preuß.
Steinmetz, Friedr. Heidelberg Baden
Steinmetz, Heinr. Kongernheim Oppenheim/Rheinhessen
Steinmetz, Johann Eckelsheim Alzey/Rheinhessen
Stegmann, Adam Walshausen Zweibrücken/Pfalz
Strunk, Andreas Oberwiesen Kirchheimbolanden/Pfalz
Tafelmeyer, Konrad Bissingen a.d.Teck Württemberg
Taffe/Daafe, Adam Oberbronn Niederbronn/Elsaß
Tannenfelser/Danenfelser, Joh.Friedr. Heiweiler Altkirch/Elsaß
Tannenfelser, Joh.Peter Heimweiler/Heiweiler Altkirch/Elsa
Theobald, Heinr. Schwalbach Saarlois/Trier/Preuß.
Thomas, Peter Mambächel St.Wendel/Trier
Trier, Georg Obermoschel Rockenhausen/Pfalz
Vogel, Leonhard Friesenheim Ludwigshafen/Pfalz
Vombohr, Kaspar Waldgrehweiler Rockenhausen/Pfalz
Wagner, Konrad Fürstenhausen im Zweibrückschen/
Saarbrücken
Wagner, Peter Altenkirchen Homburg/Pfalz
Waller, Jakob Freilaubersheim Alzey/Rheinhessen
Wappner, Franz Heinzenhausen Kusel/Pfalz
Weber, Adam Föckelberg Kusel/Pfalz
Weber, Jakob Föckelberg Kusel/Pfalz
Weisgerber, Adam Kriegsfeld Kirchheimbolanden/Pfalz
Weitz/Wenz, Filip Jettenbach Kusel/Pfalz
Weitmann/Weidmann, Filip Herbitzheim Nassau
Wenz, Adam Jettenbach Kusel/Pfalz
Werner, Franz Sensweiler Bernkastel/Trier/Preuß.
Werner, Peter Sensweiler Bernkastel/Trier/Preuß.
Werschinger,Georg Röckingen Dinkelsbühl/Bayern
Wickert, Daniel Lauterecken Kusel/Pfalz
Will, Johann Pirmasenz Pirmasenz/Pfalz
Wirth/Werth, Peter Dannstadt Ludwigshafen/Pfalz
Wöhr, Jakob Egelloch/Eichloch Oppenheim/Rheinhessen
Wolf, Filip Gangloff Kusel/Pfalz
Wolf, Jakob Kriegsfeld Kirchheimbolanden/Pfalz
Zeiner/Zeuner, Heinr. Mutterstadt Ludwigshafen/Pfalz
Zisch, Jakob Leimen Heidelberg/Baden
Zöllner, Filip Kollweiler Kusel/Pfalz
Zuschlag, Andreas Münchweiler Homburg/Pfalz

Es handelt sich bei diesen Angaben um Auszüge aus dem Buch von Emma Barkmann " Torscha. Eine volksdeutsche Siedlung in der Jugoslawischen Batschka", herausgegeben 1942.

Für den interessierten Leser, der mehr über die Sitten und Gebräuche der Torschaer Bürger erfahren möchte, geht es hier weiter.

Weitere interessante Informationen über Torschau gibt es hier:

http://www.dvhh.org/torschau/indexd.html